Moderation

Frauen im Fußball: Gekommen, um zu bleiben

Fußball als letzte männliche Bastion? Nicht mit uns. Fußball ist für alle da, unabhängig von Gender, sexueller Orientierung, Herkunft oder anderen Zugehörigkeiten. Bei der Johannisnacht 2022 sprechen wir darüber, wie Frauen im Fußball ihren Weg gehen. Sei es journalistisch, in den Vereinen oder Verbänden oder sportlich auf dem Rasen. Welche Widerstände müssen sie überwinden? Wie bilden sie untereinander Banden? Wieso wird oft in „Frauenfußball“ und „Männerfußball“ unterschieden? Außerdem: Was kann der Fußball von anderen männlich dominierten Gesellschaftsbereichen lernen? Darüber diskutieren Journalistin Annika Becker, Trainerin Imke Wübbenhorst, Gründerin Julia Kümper und SCHOTT-Kapitänin Heiðrún Sigurðardóttir. – Moderation: Mara Pfeiffer. // Juni 2022 //

Gemeinsam in die Zukunft – Kulturentwicklungsplan Rheinland-Pfalz

Die rheinland-pfälzische Landesregierung möchte die Kultur gemeinsam mit den Künstler*innen neu gestalten und arbeitet dafür an einem Kluturentwicklungsplan. Vor rund 300 Kulturschaffenden stellte Ministerin Katharina Binz die beteiligten Akteur*innen vor und entwarf einen Zeitplan für den kommenden Dialog. Dabei konnten die Künstler*innen vor Ort und jene, die digital zugeschaltet waren, sich mit Fragen an der Abschlussdiskussion beteiligen. – Moderation: Mara Pfeiffer. // Juni 2022 //

Frauenpolitisches Salongespräch: „(Un)Gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit – auch im Sport!“

Männer verdienen im Sport, ob als Athlet oder Trainer, fast immer mehr als Frauen. Hängt das Gehalt also vom Geschlecht ab? Ist eine rein wirtschaftliche Sichtweise berechtigt? Oftmals wird seitens der Vereine und Kapitalgesellschaften die Argumentation angefügt, dass männliche Sportler mehr Zuschauer*innen generieren, mehr Geld einbringen und dies schließlich dem gesamten Sport/Verband zu Gute kommt. Sollte sich die Forderung nach gleicher Bezahlung deshalb ausschließlich auf den gemeinnützigen Sport beschränken? Auf Einladung des Landessportbund Nordrhein-Westfalen e.V. diskutierten Josefine Paul, Karin Schwaer, Mieke Kröger, Simone Lammers und Marianne Finke-Holtz.– Moderation: Mara Pfeiffer. // März 2022 //

Die #EM2021 hat es wieder deutlich vor Augen geführt, wie Fußball zum Spielball der Mächtigen geworden ist: Mannschaften reisen kilometerweit, um in einem Land anzutreten, das gar nicht für das Turnier qualifiziert ist. Die Farben eines Stadions werden zu einem europäischen Politikum. Aber es gibt auch die andere Seite: Ob einst in Jugoslawien, später in der Ukraine und in der arabischen Welt: Ultras kämpfen in Revolutionen an vorderster Front. Zahlreiche Fangruppen, Projekte und Netzwerke setzen sich für eine diskriminierungsfreie Fußballkultur ein. Über das Spiel zwischen Protest und Propaganda diskutierten auf Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung/Fritz-Erler-Forum Baden-Württemberg in Kooperation mit der Supporters-Crew Freiburg e. V. Ronny Blaschke (Journalist), Nadim Rai (Ultra, Syrien), Zsolt Bogar (Journalist, Ungarn), Antje Grabenhorst (Mitinitiatorin „Fantastic Females“) und Ingo Petz (Journalist und Autor) – Moderation: Mara Pfeiffer. // Oktober 2021 //

„Willkommen im Fußball“ – (K)ein Abschlussturnier

Das Programm „Willkommen im Fußball“ der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) hat mit dem Ende des Jahres 2021 ein offizielles Ende gefunden. Das Mainzer Bündnis aus Ente Bagdad, der Stiftung Juvente Mainz und dem 1. FSV Mainz 05 haben bei einer Abschlussveranstaltung mit Turnier auf die erfolgreiche gemeinsame Projektphase zurück. Dabei standen unter anderem Gespräche mit Integrationsministerin Katharina Binz, 05-Trainer Bo Svensson und Verteidger Anderson Lucoqui auf dem Programm. Abgerundet wurde der Tag mit einem Turnier sowie einer Podiumsdiskussion unter Teilnahme von Stefan Schmelzer und Ronald Uhlich (beide Ente Bagdad), Carlos Wittmer (Integrationsbeauftragte der Stadt Mainz), Marika Bernhard (Leiterin für Programme & Förderungen), sowie Nedia Zouari-Ströher (Referentin für Flüchtlingsarbeit im Integrationsministerium Rheinland-Pfalz) – Moderation: Mara Pfeiffer. // September 2021 //

#IhrKönntAufUnsZählen, und nun? Die Rolle der Medien im Umgang mit Homophobie im Fußball

Die Debatte um Homophobie im Fußball ist medial aktuell sehr präsent: Neben der Kampagne #IhrKönntAufUnsZählen des Magazins 11FREUNDE, hat mit dem kicker eine weitere große Fußballzeitschrift das Thema zweimal in Folge prominent platziert. Die Aktion der 11FREUNDE hat dabei einen Perspektivwechsel eingeleitet: Weg von dem Starren auf das Coming-out eines Profis und hin zu seinem Umfeld. Zeit also für eine Zwischenbilanz. Welche Rolle haben Sportmedien bisher in der (De-)Konstruktion von Homophobieim Fußball gespielt? Und vor allem: Wie geht es jetzt weiter? Darüber diskutierten nach Impulsen von Ronny Blaschke und Alfonso Pantisano in Berlin Jörg Jakob (kicker), Manuela Kay (L-Mag/Siegessäule), Tim Jürgens (11FREUNDE) und Nicole Selmer (ballesterer) – Moderation: Mara Pfeiffer. // September 2021 //

Podium: Frauenquote und dann? Fußball divers denken

Wo stehen wir in der Diskussion um die Frage, ob es eine Frauenquote im Fußball braucht? Was passiert, wenn irgendwann 20, 30 Prozent weiße, mittelalte Frauen in den Vorständen des Fußballs sind? Wie können wir den Fußball für BiPoCs, queere Perspnen und behinderte Menschen vom Feld bis in die Führungsetagen inklusiver machen? Braucht es auch dafür Quoten? Es diskutierten Daniela Wurbs (Projektleitung KickIn! – Beratungsstelle Inklusion im Fußball), Anna-Maria Hass (AG Diversität des FC St. Pauli), Pia Mann (Discover Football / DFC Kreuzberg), Riem Hussein (Schiedsrichterin) und Deniz Teodonno (ehemalige Profispielerin) – Moderation: Mara Pfeiffer. // Juni 2021 //

Einsatz statt Abseits: Vielfalt im Fußball – gegen Ausgrenzung und Rassismus

Fußball verbindet, kann aber auch spalten. Er hat eine integrative Kraft, steht aber auch im Zusammenhang mit Rassismus, Gewalttätigkeit und Diskriminierung. Bei der Veranstaltung, ausgerichtet durch das Büro für Migration und Integration der Stadt Mainz, das Bündnis für Demokratie und Toleranz (BfDT) der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) und den 1. FSV Mainz 05 e.V., wurden diese Themen und ihre gesellschaftliche Relevanz diskutiert. Auf dem Podium diskutierten Stefan Hofmann (1. FSV Mainz 05), Nina Reip (Netzwerk Sport und Politik), Stefan Schirmer (FC Ente Bagdad), Michael Grüber (Fanabteilung Mainz 05), Thomas Beckmann (Fanprojekt Mainz e.V.) und Dr. Gregor Rosenthal (BfDT), die Runde wurde moderiert von Mara Pfeiffer. // Dezember 2019 //

Vortrag

Der Weg ist lang: Sexismus im Fußball

Beim Sommercamp der Grünen Jugend Rheinland-Pfalz waren mehrere Gastredner*innen vor Ort. Die Journalistin und Autorin Mara Pfeiffer sprach zum Thema “Sexismus im Fußball”. Schwerpunkte waren Sexismus in der Fankurve, Anti-Sexismus-Arbeit von Fangruppen und organisierten Fans, Sexismus in der Sprache, Geschlechterbinarität und Sexismus im (Sport-) Journalismus. Im Anschluss gab es eine offene Frage- und Diskussionsrunde mit den Teilnehmer*innen. // August 2020 //

Diversity Woche: Sexismus im Sport

In ihrem Vortrag zu „Sexismus im Sport“ widmete sich Journalistin Mara Pfeiffer im Rahmen der „Diversity Woche“ der Universität zu Köln drei Themenfeldern. Zunächst Sexismus im Fußball: Welche Rolle spielt er im Stadion? Wo taucht er auf, wie und von wem wird er dort aktiv bekämpft? Danach ging es darum, inwieweit Sexismus für Sportjournalist*innen in ihrer Arbeit Thema ist und was das für sie bedeutet. Abschließend war gendersensible Sprache in (Sport-)Berichterstattung Thema und wieso es problematisch ist, dass mit „Fußball“ meist jener der Männer verstanden wird. // Juni 2020 //

Diskussion

Flagge zeigen für Menschenrechte im WM-Land Katar

„Fair Play für alle“ – das war die Losung der Podiumsdiskussion „Fußball Ja – Sklavenarbeit Nein!“, die die Kirchheimbolander Gruppe 1299 von Amnesty International (ai) und der Sportkreis Donnersberg im Haus Gylnheim in Göllheim veranstalteten. Thema waren die Menschenrechte im WM-Land Katar, ebenso wie die Frage, warum es so schwierig scheint, Probleme aus dem Fußball ganzheitlich zu betrachten. Es diskutierten Ewald Lienen (FC St. Pauli), Mara Pfeiffer (Journalistin), Ludger Grünewald (ai-Bezirkssprecher), Michael Schmidt (ai) und Klaus Kullmann (Journalist).

More action needed. Sexism in German football

In Germany, Austria and across the German-speaking football world supporters are passionate, alternative and mostly have a progressive vision for football unmatched across Europe. So why is sexism so prevalent and why do very few people talk about it? Our panel of fans, campaigners and administrators explored what has been happening and what needs to change to create an inclusive environment. Speakers were Mara Pfeiffer, Journalist | Claudia Krobitzsch, Diversity Manager, German FA | Nicole Selmer, Deputy Editor-in-Chief ballesterer football magazine | Kurt Wacher, Vienna Institute for International Dialogue and Cooperation. Host: Felix Tamsut, Writer (DW Sports) // Oktober 2020 //

Filmgespräch: Fußball als Geschäft und gesellschaftlicher Anker
Die Reportage „United – Die Roten Rebellen aus Manchester“ erzählt, wie ein Milliardär den legendären Fußballclub Manchester United kaufte und warum das für viele Fans der Punkt war. Sie gründen einen eigenen Verein. Henni Nachtsheim (Badesalz, SGE), Mara Pfeiffer, Michael Ashelm (FAZ) und Regisseur Christoph Schuch diskutierten: „Was macht Kommerzialisierung? Mit dem Fußball, unserer Gesellschaft, mit meinem Leben?“. Es moderierte Andrea Wink (Wiesbadener Kinofestival e.V.) // April 2018 //

 

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